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Die Geschwister Scholl und die „Weiße Rose“ |
Die kleine und eher schwache Widerstandstandsbewegung einiger Münchner
Studenten gegen die große Allmacht der Nazis zeugt vom echten Mut für den Kampf
der Gerechtigkeit. Gründungsmitglieder waren Hans Scholl, Willi Graf, Christoph Probst und Alexander Schmorell, später kam
auch Sophie zu der Gruppe. Sophie und Hans Scholl lebten mit ihrer Familie bis
1930 in Forchtenberg. Hans war zunächst sehr aktiv in der Hitlerjugend. 1935
war der Parteitag in Nürnberg, an dem Hans Scholl teilnahm, doch er wurde
enttäuscht als er merkte, dass es nur um leere Parolen ging. Nach einem
weiteren Zusammenstoß trat er endgültig aus. Er trat der „deutschen
Jungenschaft 1.11“ bei, die sich mit verbotenen Dingen beschäftigte. Im Herbst
1937 wurden Sofia und ihre Freundin von der Gestapo abgeholt. Sophie war die
jüngste und wurde am Abend wieder freigelassen. Ihre Freundin wurde einige Tage
in Untersuchungshaft gehalten. Hans war bereits beim Militär eingezogen worden
und verbrachte fast 5 Wochen im Gefängnis.
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Hans Scholl
Sophie Scholl |
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